ECWT Finale 2003 - ONE Wakeboard Masters
Unter strahlend blauem Himmel und vor begeistertem Publikum zeigte die Weltelite der Wakeboardszene ihr Können beim ONE Wakeboard Masters presented by NOKIA 2003. Bevor es ins große Finale der European Cable Wakeboard Tour 2003 ging, zeigten Wakeboarder aus Großbritannien, Österreich, Deutschland, Australien und den USA, dass nicht nur am Lift riskante Tricks möglich sind, sondern dass auch die Heckwellen eines Motorbootes geradezu danach verlangen, als Sprungschanzen genützt zu werden: Als Sieger der NOKIA Freeride Show ging der Amerikaner Keith Lidberg hervor, der sich durch seine technisch anspruchsvollen Tricks und großartigem Stil das gewonnene NOKIA 5100 auch mehr als verdient hat. Zweiter wurde der Brite Ben Hitch, dicht gefolgt vom Deutschen Bernhard Hinterberger.

Kräftigen Applaus ernteten dann auch die weiblichen Starter beim Finale der European Cable Wakeboard Tour 2003 beim ONE Wakeboard Masters am Schwarzl See: Mit Julia Bormann und Eva Koch sicherte sich Deutschland gleich die ersten beiden Plätze, gefolgt von Ungarns Wakeboard Aushängeschild Kinga Horvath. Die extra aus Australien angereiste Weltmeisterin Sally Grice landete mit ihren Tricks und Spins auf Platz Vier. Schlusslichter wurden die beiden Kroatinnen Silvia Tróselz und Tonja Predovic.

Unter glühend roter Sonne beeindruckten schlussendlich die zwölf Finalisten der Herren auf ihren Wakeboards, wobei es abermals Keith Lidberg war, der mit viel Stil und beeindruckenden Tricks das Wasser endgültig zum Überkochen brachte. Die Führung der Amerikaner unterbrach nur Bernhard Hinterberger, der trotz achtwöchiger Verletzungspause als Zweiter des ONE Wakeboard Masters hervorging. Mit einem Run wie er im Buche steht sicherte sich Chad Forrest, der bei seinen extrem hohen Sprüngen förmlich durch die Lüfte fliegt, den hervorragenden dritten Platz.

Auch für den Oberösterreicher Daniel Fetz hat sich das wochenlange Training gelohnt. Gepusht von seinem Fanclub, Familie und Freunden landete „Fetzy“, der einzige Österreicher im Finale am Schwarzl See, trotz der starken Konkurrenz auf Platz Fünf.

Open Men Final
1 LIDBERG, Keith 74.40 United States
2 HINTERBERGER, Bernhard 71.84 Germany
3 FORREST, Chad 60.96 United States
4 SÜß, Florian 56.80 Germany
5 FETZ, Daniel 55.20 Austria
6 SÜß, Benni 52.80 Germany
7 POLLACK, Jeff 51.84 United States
8 SZÜCS, Jozsef 37.76 Hungary
9 BELL, Shane 37.65 Australia
10 KRUPPA, Philip 33.33 Germany
11 SEIDLER, Björn 23.68 Germany
12 TUNNISSEN, Hardy 14.67 Germany


Open Ladies Final Results

Position Name Score Nationality
1 BORMANN, Julia 48.21 Germany
2 KOCH, Eva 45.28 Germany
3 HORVATH, Kinga 41.65 Hungary
4 GRICE, Sally 39.57 Australia
5 TRÓSELZ, Silvia 20.59 Croatia
6 PREDOVIC, Tonja 19.31 Croatia



High Jumps & highlights auch bei Nacht
Auch nach Sonnenuntergang wurden am Samstag beim ONE Wakeboard Masters presented by NOKIA am Schwarzl See bei Graz die Wakeboarder ins Rampenlicht gerückt. Beim ONE High Jump Contest drehten die Rider in der Dunkelheit ihre Runden und stellten sich der Aufgabe, einen beleuchteten Wasserstrahl zu überspringen, der im Laufe des Bewerbs eine Höhe von vier Metern erreichte. Die strenge Wettkampfjury von ONE entschied über Aufstieg in die nächste Runde oder Ausscheiden aus dem Bewerb – und trennte so die Spreu vom Weizen. Und als wären Qualifizierung und Finale der European Cable Wakeboard Tour noch nicht genug gewesen, pushten sich die Boarder auch zu nächtlicher Stunde gegenseitig zu Höchstleistungen. Als Sieger stieg schließlich der 18jährige Australier Shane Bell aufs Podest, den zweiten Platz teilten sich Benjamin Süß, Steve Heinrichs und Donald Shelbrick.

Live on Stage: Reardon
Unter sternenklarem Himmel sorgte am Abend auch die Newcomer Band „Reardon“ für eine Show der Extraklasse. Bei freiem Eintritt war die Seebühne so einer der Hauptanziehungspunkte am Schwarzl See bei Graz. Matt Reardon, amerikanischer Pro Freeskier und Musiker, gründete seine Band ursprünglich dazu, um Songs für seine Skifilme aufzunehmen. Zusammen mit Gitarrist Jörn Kachelriess und unterstützt von Bassist Anton Curths und Schlagzeuger Andy Dick entwickelte sich Reardon zu einer Band mit zeitlosem Sound zum Rocken und Relaxen.

Im Anschluss an „Reardon live“ erleuchtete das ESKIMO Feuerwerk, untermalt von monumentaler Musik, den Horizont über dem Schwarzl Freizeitzentrum, bevor es dann endgültig weiterging zur After-Contest-Party, wo bis in die frühen Morgenstunden weiter gerockt wurde.