| 1. World Wakeboard Championships 2001 (Cable) |
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Am Abend zuvor hatte die amerikanische Kultband "Dog eat Dog" den
Aktiven sowie 800 weiteren Nachtschwärmern mit einer schweisstreibenden
Bühnenshow bis tief in die Nacht so richtig eingeheizt. Die Hits der
Band "No Fronts" und "Who´s The King", trieben die Stimmung im
Strandbad bis auf den Siedepunkt. Entsprechend schwer fiel so manch
einem Boarder auch das Aufstehen am Sonntagmorgen, denn es ging um
09.00 Uhr mit den Semi-Finals der Junior Men und Open Men weiter. Hier
setzten sich von den insgesamt neun gestarteten deutschen Teilnehmern
sieben Boarder durch und zogen in das Finale ein. Pünktlich zu den Finalläufen riss auch der Himmel endlich auf und es kam teilweise die Sonne hinter den Wolken hervor, so dass dieser Sommersport zumindest ansatzweise den würdigen wettermäßigen Rahmen erhielt. Alle Favoriten hatten die Vorrunden überstanden, so dass in allen Alterskategorien Finalläufe entstanden, die es in dieser hochkarätigen Form noch nie bei einer Wakeboard-Veranstaltung gegeben hatte. Wahrlich weltmeisterlich ! Zwei deutsche "Girls" hatten den Einzug in das Finale geschafft, unter ihnen auch die mehrfache German Wakeboard Tour-Gewinnerin Pauline Dyrschka aus Marburg. Sie dominierte das Finale nach Belieben und verwies Denise de Haan (NED) und die Favoritin Mero Narita aus Japan auf die Plätze. Bei den Boys hatten sogar drei deutsche Starter das Finale erreicht. Daniel Bagrowski, Philipp Riedel und Julian Koke hatten es im Finale mit den Australiern und Briten zu tun. Doch hier konnten sich die Deutschen trotz ihrer zahlenmäßigen Übermacht nicht durchsetzen. Es siegte Sam Collins aus Australien vor Julian Koke (GER) und Philipp Riedel. (GER) Vierter wurde ein weiterer Deutscher, Daniel Bagrowski. In Anschluss ging es für die Junior Ladies um die Goldmedaille. Eine Deutsche, die Lokalmatadorin Landi Wilke (GER) hatte es bis in das Finale geschafft, aber auch sie musste sich ihrer australischen Konkurrentin Sally Grice geschlagen geben. Auf dem dritten Platz landete das Geburtstagskind vom Vortag, Rita Björg Hendrisusdottir (ICE). Als Außenseiterin gestartet und von vielen belächelt, schockte sie mit sensationellen Leistungen die Konkurrenz und landete auf einem tollen dritten Platz. Das Finale der Junior Men hatten zwei deutsche Starter erreicht. Patrick Unger und Björn Seidler trafen im Finale auf Boarder aus Australien, Großbritannien und Österreich. Und hier schlug die Stunde des 15jährigen Engländers Ben Hitch, der auf europäischer Ebene schon so viele Wakeboard-Events gewinnen konnte. Er siegte vor Patrick Unger (GER) und Shane Bell (AUS) und sicherte sich damit den ersten offiziellen Weltmeistertitel in der Altersklasse der Junior Men. Weiter ging es mit den Masters Men (über 30 Jahre); hier gab es nur einen, der für den Titel in Frage kam und der hieß Chris Potts aus Großbritannien. Und diese Vorschuss-Lorbeeren bestätigte der Routinier Chris Potts auch und siegte mit über 10 Punkten Vorsprung vor den Deutschen Ralf Hala und "Eisenwilly" Wilfried Kiefer aus Duisburg. Bei den Open Ladies zeichnete sich ein Dreikampf zwischen Sally Grice (AUS), Eva Koch aus München und der mehrmaligen Deutschen- und Europameisterin Sabine Schmitt aus Langenfeld ab, die bei der German Wakeboard Tour in München ihre Konkurrentinnen noch deutlich auf die Plätze verwies. Doch in Duisburg spielten ihr ihre Nerven einen Streich. Sie stürzte früh und landete somit nur auf Platz drei. Damit war die Chance für ihre Landsmännin Eva Koch da, die sich einen offenen Schlagabtausch mit Sally Grice lieferte. Schließlich setzte sich jedoch die Routine der Boarderin aus "Down Under" durch, die sich mit einer toller Performance und etwas mehr als zwei Punkten Vorsprung den Sieg sicherte. Höhepunkt des Tages war natürlich das Finale der Open Men, in dem sich alle Beteiligten nichts schenkten und den zahlreichen Zuschauern Wakeboardsport der Extraklasse boten. Als großer Favorit in dieses Finale gestartet war Bernhard Hinterberger aus Oberaudorf, der zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel an seinen Titelansprüchen aufkommen ließ. Und so siegte auch der inzwischen blauhaarige Bayer vor seinem britischen Konkurrenten Ben Hitch (GBR). Auf dem dritten Platz landete der Mann aus dem Sonnenstaat Florida, Rob Mapp (USA). In der Nationenwertung siegte das deutsche Wakeboard-Team knapp vor den Briten und den Australiern, und sicherte sich somit seine dritte Goldmedaille bei dieser WM. Results 1. IWSF World Cable Wakeboard Championships Girls Final Position Name Score Nationality 1 Dyrchka, Pauline 36.45 Germany 2 De Haan, Denise 32.83 Netherlands 3 Narita, Mero 27.47 Japan 4 Westen, Katherina 22.71 Germany Boys Final Position Name Score Nationality 1 Collins, Sam 46.33 Australia 2 Koke, Julian 45.55 Germany 3 Riedel, Philipp 39.76 Germany 4 Bagrowski, Daniel 39.59 Germany 5 Peach, Cory 36.87 Australia 6 Newell, George 14.72 Great Britain Junior Men Final Position Name Score Nationality 1 Hitch, Ben 69.89 Great Britain 2 Unger, Patrick 61.95 Germany 3 Bell, Shane 56.95 Australia 4 Wilkings, Matt 56.37 Australia 5 Seidler, Bjorn 50.31 Germany 6 Fetz, Daniel 49.71 Austria Junior Ladies Position Name Score Nationality 1 Grice, Sally 50.04 Australia 2 Wilke, Landi 33.48 Germany 3 Hendrisusdottir, Rita Björg 28.65 Iceland 4 Freeman, Nicole 24.44 Great Britain Open Women Final Position Name Score Nationality 1 Grice, Sally 47.69 Australia 2 Koch, Eva 45.04 Germany 3 Schmitt, Sabine 42.13 Germany 4 Hovarth, Kinga 36.25 Hungary 5 Fromeyer, Kirsten 32.00 Germany 6 Lewis, Kirsten 26.13 Australia Open Men Final Position Name Score Nationality 1 Hinterberger, Bernhard 70.40 Germany 2 Hitch, Ben 64.03 Great Britain 3 Mapp, Rob 63.29 United States 4 Süß, Benjamin 59.59 Germany 5 Kruppa, Philipp 58.33 Germany 6 Pyne, Daniel 50.59 Australia 7 Kukoonrat, Tatasanai 49.65 Thailand 8 Selbruck, Don 48.93 United States 9 Nuis, Martijn 45.65 Netherlands 10 Abbott, Justin 37.71 Australia 11 Tunnissen, Hardy 33.87 Germany 12 Viererbe, Patrick 11.07 Germany Masters Men Position Name Score Nationality 1 Potts, Chris 64.19 Great Britain 2 Hala, Ralf 53.09 Germany 3 Kiefer, Wilfried 43.20 Germany 4 Aichholzer, Stefan 41.23 Austria 5 Carmichael, Chris 29.16 Great Britain 6 Kaposi, Karoly 28.60 Hungary TEAM RESULTS 1st GERMANY 360 2nd GREAT BRITAIN 325 3rd AUSTRALIA 290 4th HUNGARY 145 5th NETHERLANDS 128 6th USA 121 7th AUSTRIA 99 8th JAPAN 95 9th ICELAND 65 10th THAILAND 63 11th FRANCE 38 12th JAMAICA 31 13th CROATIA 13 14th SOUTH AFRICA 6 15th BULGARIA 2 16th TURKEY 1
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