2. German Wakeboard Tour Stop 2001 Marburg am 16.06.2001
Marburg, 16.06.01. Bei durchwachsenem Wetter und einer Wassertemperatur von nur 15 Grad trafen sich die besten Wakeboarder Europas an der Wasserskianlage in Marburg und kämpften um wertvolle Punkte für die Deutsche Meisterschaft sowie um 6.000,- DM Preisgeld. Außerdem zählte dieser Tourstop der German Wakeboard Tour zugleich als WM-Qualifikation für die 70 Starter.

Sabine Schmitt aus Langenfeld konnte bei den Damen niemand das Wasser reichen. Obwohl Eva Koch aufgrund ihres Trainingslagers In Südafrika enorm aufgeholt hat und als Führende aus dem Semi-Final ins Finale gestartet war, legte die amtierende Welt- und Europameisterin Sabine Schmitt mit einem uneinholbaren Vorsprung aus dem ersten Lauf den Grundstein für den Sieg beim zweiten Tourstop der German Wakeboard Tour in Marburg. Sie bewies damit wieder einmal ihre Vormachtstellung in der internationalen Wakeboardszene. Nur ca. 1,5 Punkte hinter ihr landete Eva Koch auf platz zwei. Kirsten Fromeyer wurde Dritte.

Bei den Herren lieferten sich der amtierende Europameister Bernhard Hinterberger und Benjamin Sühs ein hartes Kopf an-Kopf-Rennen, das diesmal der Langenfelder Sunnyboy Benjamin Sühs knapp für sich entscheiden konnte. Mit nur 0,86 Punkten Vorsprung verwies er den Abonnement-Sieger der letzten Events auf Rang zwei, über den sich Bernhard Hinterberger jedoch ebenso frenetisch freute. Sprünge der höchsten Schwierigkeitsgrade wie z.B. Whidybirds, Double S-Bends und Blind-Judges sicherten dem Langenfelder den Sieg vor dem Mann aus Kiefersfelden. Dritter wurde der Allgäuer Patrick Viererbe.

Aus Sicht des Hot Sport Seeparks gab es ebenfalls einen tollen Erfolg, denn Pauline Dyrschka, die Lokalmatadorin, siegte in der Altersklasse der Girls (bis 15 Jahren) und landete damit bereits ihren zweiten Coup bei der German Wakeboard Tour 2001. Des weiteren kam Florian Meeh - ebenfalls aus Marburg - ins Finale der Open Men, musste sich jedoch der übermächtigen Konkurrenz geschlagen geben und landete schließlich auf Platz sieben. Obwohl das Finale aufgrund eines einstündigen Unwetters mit Gewitter unterbrochen werden musste, strömten insgesamt ca. 1.500 Besucher an den Hot Sport Seepark und bekamen Sport der Extraklasse geboten. Besonders eindrucksvoll war auch der King of Kicker-Contest, bei dem es darum ging, den eindruckvollsten Sprung über eine Rampe im Wasser zu zeigen. Hier musste sich Bernhard Hinterberger zum zweiten Mal nur knapp geschlagen geben, denn einer der Newcomer, Steffen Wipfler, schnappte ihm den Sieg nur knapp vor der Nase weg. Dritter wurde der Deutsche Meister am Boot Hardy Tunissen.


Im Anschluss an den gelungenen Tourstop folgte die große Beach?Party mit DJ Double J direkt an der Seilbahn am Hot Sport Seepark. Ca. 1.500 Partypeople und die Stars der Wakeboardszene feierten mit coolen Boardersounds bis in die frühen Morgenstunden und ließen so den erfolgreichen Tag entsprechend ausklingen.

Open Ladies:
1. Sabine Schmitt 45,26
2. Eva Koch 43,64
3. Kirsten Fromeyer 26,72
4. Nadine Sperling 11,57

Open Men:
1. Benny Süss 61,00
2. Bernhard Hinterberger 60,14
3. Patrik Viererbe 58,12
4. Martin Nuis 55,07
5. Philipp Kruppa 53,12
6. Hardy Tunissen 50,45
7. Florian Meeh 46,74
8. Florian Süss 41,87
9. Hans-Gerd Hüsmann 37,60
10. Wilfried Kiefer 36,33

Junior Ladies:
1. Landi Wilke 38,46
2. Melanie Grosse-Starmann 33,05
3. Sarah Buletta 22,62
4. Alexandra Riedel 22,57
5. Yvonne Elbers 20,21
6. Mareike Jeske 20,17

Junior Men:
1. Björn Seidler 47,69
2. Steve Heinrichs 45,32
3. Patrik Unger 44,53
4. Markus Padberg 43,86
5. Arne Frederichs 37,87
6. Sebastian Thums 36,21
7. Tino Möller 25,23
8. Christoph Callies 19,31

Girls
1. Pauline Dyrschka 39,06 Punkte (Marburg)
2. Mona Stenzel 18,63 Punkte (Hamburg)
3. Anne Schleicher 09,17 Punkte (Twistesee)

Boys
1. Julian Koke 52,59
2. Philipp Riedel 45,69
3. Andreas Thums 38,94
4. Daniel Bagrowski 36,06
5. Jerome Cosentino 34,85
6. Steffen Vollert 34,68
7. Tobias Stuhrmann 26,88
8. Rene Perau 16,16

Kicker Contest
1. Steffen Wipfler (St. Leon)
2. Bernhard Hinterberger (Kiefersfelden)
3. Hardy Tunissen (Langenfeld)