| European Wakeboard Championships am Boot 1999 |
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Mit 96 teilnehmern aus 14 Ländern war es ein volles Haus und ein volles
Programm. Unsere Mannschaft mußte in letzter Minute noch auf die
deutsche Meisterin Beatrix Schmitz verzichten, die beim heimischen
Abschlußtraining unglücklich stürzte. Für die beste Plazierung im
deutschen Team sorgte Bernhard Hinterberger. Mit Platz 4 bei den
Juniors ( bis 19 Jahre) verfehlte er bei seinem EM-Boot-Debut die
mögliche Medaille ganz knapp. Aber nicht schuldlos, denn im ersten Run
stürzte er einmal und im zweiten Run verlor er bei einem seiner heißen
Tricks die Hantel und konnte sein Programm nicht vollenden. Der zweite
EM Debütant im deutschen Team war Alexander Neuwirth vom ADW. Bei den
Boys ( bis 15 Jahre) startend kämpfte er sich bis in das Finale vor und
belegte dort einen ausgezeichneten 6.Platz. Sein Clubkamerad Alexandre
Jedamzik, im Vorjahr Vierter, schied schon im Semifinale aus. Unsere
zwei Asse bei den Open men stachen nicht so wie sie es sich selbst
wünschten. Einmal mehr war Hardy Tunissen wieder vom Pech verfolgt. Der
erste Run wurde gestoppt weil zwei Hunde in der Strecke schwammen, der
erste Run wurde wegen einer dicken Querwelle abgebrochen, und endlich,
beim dritten Anlauf gab es keine Behinderungen. Aber da war bei Hardy
die Luft raus, er blieb unter seinen Möglichkeiten, und kam nur über
einen Hoffnungslauf in das Semifinale. Mit Platz 7 in seinem Heat
reichte es jedoch nicht für die Top five, die sich für das Finale
qualifizierten. Das schaffte jedoch sein Langenfelder Clubkamerad
Benjamin Sühs. Zwei Stürze in seinem Finalrun bedeuteten jedoch für ihn
der Verzicht auf einen Platz in Medaillennähe. Die einzige Frau im
Team,, Sabine Schmitt, war durch einen Bauchmuskelfaseranriß
gehandikapt, hatte starke Schmerzen, und mußte das Finale anderen
Amazonen überlassen wo die Dänin Marie Botved einen überragenden Erfolg
feiern konnte. Heiß diskutiert und mit viel Kritik bedacht wurde der
von der Jury erst am Mittag des letzten Tages verkündete
Mannschaftswertungsmodus. Hier stießen die Engländer die im Vorjahr
Erfolg verwöhnten Schweizer von obersten Treppchen. Das deutsche Team
landete genau in der Mitte, auf Platz 7. Mit drei Finalplätzen und
einem Rang in Medaillennähe hat das deutsche Team zwar die
Leistungszielstellung erreicht. Zufriedenheit kam aber nicht auf, denn
es war mehr drin. Ergebnisse: Damen: Junior Women - Final 1. Emma Jones GBR 34,78 2. Emilie Gafner SUI 25,84 3. Justine Charriere SUI 20 4. Alexandra Ecuyer SUI 17,33 5. Alexandra Damvouneil GRE 10,78 Ladies Open - Final 1. Marie Botved DEN 43,83 2. Caroline Jasson SWE 19,33 3. Caren Terblanche RSA 13,95 4. Gill Whiteley GBR 6,11 Junior Men - Final 1. Matt Crowhurst GBR 52,28 2. Dan Nott GBR 49,45 3. Matthew Sammers RSA 47,08 4. Bernhard Hinterberger GER 35,06 5. Olivier Delefortrie BEL 33,83 6. Jason Lammers RSA 29,83 Herren: Masters Men - Final 1. Andy Meyenberg SUI 42,56 2. Nicolas Chervalley SUI 32,45 3. Micke Rosencrantz SWE 30,61 4. Frank Ropero FRA 29,28 5. Gilles Becker FRA 25,56 6. Wouter Vermeulen BEL 23,11 Boys - Final 1. Francis Roy FRA 57,72 2. Ben Hitch GBR 49,06 3. Morgan Krause RSA 43,61 4. Jack Wayne GBR 41,22 5. Matthias Koban SUI 39,61 6. Alexander Neuwirth GER 20,83 4. Open Men - Final 1. Stephane Tranne FRA 56,4 2. Fabrizio Benelli ITA 47,5 3. Rodolphe Vinh-tung FRA 46,33 4. Cyrille Carnaro SUI 45,89 5. Stephane Traeger SUI 42,95 6. Julien Gafner SUI 42,11 7. Ross Astrup RSA 41,33 8. Christophe Meersschaerl BEL 39,61 9. Philip Hodler SUI 37,56 10. Benjamin Süß GER 25,95 Nationenwertung: 1. Großbritannien 416 2. Schweiz 356 3. Frankreich 316 4. Südafrika 190 5. Schweden 118 6. Dänemark 100 7. Deutschland 76 8. Belgien 72 9. Italien 70 10. Griechenland 30 10. Niederlande 30
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