Wiener Wakeboarder dominieren in Asten am Au-See
Bei den Damen gewann die 17 Jährige Wienerin Linda Posch, die bereits beim letzten Stopp in Graz Platz zwei einnahm. Knapp
dahinter landete die derzeit beste Dame des WWSC Asten Au-See, Lisa Turba, gefolgt von Raute Heller-Meixner, einer weiteren Wienerin. Das Niveau bei den Damen wird von Event zu Event höher und immer mehr Inverted-Tricks (Board ist höher als der Kopf) werden gezeigt.

In der Open Men Klasse starteten neben Österreichs besten Herren auch einige deutsche Teilnehmer. In das Finale der Top acht machten es allerdings fünf Grazer, ein Kärntner, ein Oberösterreicher und ein Wiener. Nach seiner Führung aus der Qualifikation ließ Rene Rappl vom AWC Vienna nichts mehr anbrennen. Er kam am Besten mit dem Kurs und dem neuen System, dass der
bessere aus zwei Läufen gezählt wird, zurecht und holte sich seinen ersten Sieg bei einem Austrian Wakeboard Cup Stopp. Platz zwei ging an seinen Trainingspartner Stefan Aichholzer. Der gebürtige Villacher lebt und trainiert die meiste Zeit über auf der Wiener Donauinsel und hat mit Rappl seit letztem Jahr einen ebenbürtigen Trainingspartner gefunden. Platz drei sicherte sich Andreas Schlosser aus Graz.

In Abwesenheit von Österreichs Aushängeschild Daniel Fetz aus Gramastetten ging der Titel „Oberösterreichischer Landesmeister" an Meikel Derndorfer vom WSC Feldkirchen. Bei den Damen sicherte sich Lisa Turba erstmals den Titel, genau wie ihr Bruder Philipp in der Juniorenklasse. Philipp Turba konnte alle drei bisherigen Stopps souverän gewinnen und ist somit vorzeitig Gesamtsieger in der Juniorenklasse.